Egontours Wallis 2021-Teil 3 Binntal


Die anderen Teile der Reise sind hier:



12. Juni 2021: Es Rundreisli z Fuess

Heute nehmen wir den Weg nach Binn unter die Füsse. Beim Camping überqueren wir die Binna und müssen dann zuerst über einen Lawinenkegel stapfen. Weiter geht es mal etwas bergauf, mal wieder bergab. Der Weg führt dem Hang entlang hoch über der Binna.

Es hat wunderbare Blumen in vielen verschiedenen Farben. Eine Augenweide! Etwa auf halbem Weg lädt eine Bank zum Rasten ein. Weiter geht es vorbei an schmucken Häusern bis wir dann zu der steinernen Brücke im Binn kommenDiese Bogenbrücke stammt aus dem 16. Jahrhundert. Binn ist ein schönes Dörfchen mit Kirche, Volg, Holzhäusern und dem Hotel Ofenhorn aus dem Jahr 1881.

Es wurde nach den ersten Mineralienfunden gebaut und beherbergt heute noch Gäste. Es gibt auch einige Geschäfter, aber alle sind geschlossen. Zurück gehen wir auf der Strasse, sie ist kaum befahren. Es ist sehr heiss, ab und zu erfrischt uns ein kühles Lüftchen. Unterwegs machen wir Rast bei einem wunderschönen Picnic Platz direkt an der Binna.

Wir passieren Giessen und gehen dann auf einer Nebenstrasse weiter bis Im Fäld. Und von da wieder ins Restaurant Bärgkristall. Dort gibt es nämlich hausgemachten Rhabarberkuchen mit Schlagrahm! Gestärkt machen wir uns auf den Heimweg und geniessen die Sonne.

Rest einer Lavine

11. Juni 2021: Wasserfälle und Mineraliengrube

Heute Morgen können wir wieder „unsern“ Hasen beobachten. Er mümmelt im Gras und verschwindet dann wieder unter einem Wohnwagen. Nach den Zmorge mit frischen Ballons und Gipfeli nehmen wir den Weg in Richtung Mineraliengrube Lengenbach unter die Füsse. Immer schön der Binna entlang und in 25 Minuten sind wir „im Fäld“.

Von da aus führt ein Stationenweg (geologischer Lehrpfad) nach oben zur Mineraliengrube Lengenbach. Der Abbau von Mineralien in dieser Grube dient hauptsächlich der Wissenschaft. So findet man hier keine grossen Kristalle. Aber über 150 verschiedene, teils mikroskopisch kleine, einzigartige Formen. Etwa 30 davon wurden bis heute nur hier nachgewiesen. Zur Zeit wird mangels Geld nicht gearbeitet. Man kann Steine aufklopfen und findet die kleinen Kristalle. Meist Pyrit (Katzengold) auf Dolomit. Auch wir nehmen ein paar Exemplare mit. Viel interessanter als die Grube sind die vielen Wasserfälle des Lenge Bach.

Und zur Zeit führen die Bäche recht viel Wasser. Umso impossanter stürzen die Wassermassen in die Tiefe. Wieder „im Fäld“ angekommen geniessen wir Bier und einen Walliserteller im Restaurant. Es schmeckt gut allerdings war der Service gestern im Restaurant „Bergkristall“ doch deutlich freundlicher und besser. Beim Büssli geniessen wir die Abendsonne, grillieren noch etwas Fleisch, dazu Ballons und etwas Wein.

10. Juni 2021: Im Binntal

Herrlich haben wir geschlafen! Um 7.30 kommt jeden Morgen der Bäcker. Ballons, Gipfeli, Weggli, verschiedene Brote, Crème Schnitten, Erdbeertörtli und auch Käse, Würste, Milch… alles was man brauchen kann. Die Sonne zeigt sich wieder von der tollen Seite. Der Himmel strahlend blau.

Camping von oben

Wir zmörgele ausgiebig, lüften und legen Schlafsäcke und Kissen an die Sonne. Gegen 12 Uhrmachen wir uns dann auf den Weg in Richtung Fäld. Zuerst überqueren wir die Binna und gehen dann etwa 20 Meter über dem Bach auf einem schmalen Weg dem Hang entlang.

Lavinenkegel

Etwas weiter hinten müssen wir einen Lawinenkegel mit viel Holz überqueren. Die Brücke ist noch nicht aufgebaut. Schliesslich gelangen wir zum kleinen Weiler Fäld und gehen noch ein Stück in Richtung Heiwmeder und Tschampigläger. Wir sehen die Mineraliengrube von weitem und setzen uns noch auf eine Bank und sehen den Kühen zu. Auch ein Murmeli entdecken wir.


Gegen halb drei sind wir im Restaurant „Bergkristall“ und bestellen eine Hobelwurst und Hobelkäse, Bier, Espresso und 2 Nussstangen zum Mitnehmen. Wunderbar! Der Rückweg führt uns dann über Im Fäld der Binna entlang wieder zum Campingplatz.

9. Juni 2021: In's Binntal

Zinal

Heute fahren wir weiter. Crans-Montana hat uns kein Wetterglück gebracht und der Camping Platz ist bescheiden punkto Sauberkeit. Aber heute morgen ist das Wetter trocken und trocken werden auch all unsere Sachen vor der Weiterfahrt. Erst schlängelt sich die Strasse nach Siders hinunter bevor wir dann wieder hochfahren ins Val d‘ Anniviers. Wir waren schon lange nicht mehr hier und so wecken die Namen der Dörfer viele Erinnerungen. An der Strasse wird gebaut, aber im grossen Ganzen ist sie in einem guten Zustand. Wir fahren bis zuhinterst.

Tzoucdana

Dort gibt es auch einen Camping, dieser ist zur Zeit aber nur auf Anfrage offen. Aber er ist schön gelegen und kommt bei uns auf die Merkliste. Nach einem kurzen Spaziergang fahren wir zurück und dann Richtung Brig. Die Strecke Visp-Brig ist wie eh und je langweilig. Dann gehts weiter in Richtung Mörel, Gregniols, Lax. Der Rotten hat extrem viel Wasser. Ab und zu regnet es ein wenig, dann scheint wieder die Sonne. Nach Lax zweigen wir ab in Richtung Ernen, schlängeln uns durch enge Dörfer und noch engere Kurven. Fahren durch den schnurgeraden Tunnel und gelangen schliesslich nach Binn.

Im Binntal

Von dort ist es noch ein Katzensprung bis zum Camping Giessen. Gegen halb 3 sind wir da. Die Platzwahl gestaltet sich etwas schwierig: zu schattig, zu klein, zu schräg. Aber schliesslich sind wir eingerichtet und lassen den Abend bei einem Raclette ausklingen.


Vorheriger Standort:

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